Kontaktloses bezahlen via Apple Pay

Kontaktloses Bezahlen – oder der Weg in die Bargeldlose Gesellschaft???

Noch garnicht so lange her, da hat Apple auch hier in Deutschland das kontaktlose Bezahlen via Apple Watch und iPhone eingeführt. Klar. Nicht alle Banken machen auch bis Dato mit. Nun egal.

Kontaktloses Bezahlen mit der EC Karte oder auch anderen Karten ist ja schon länger möglich. Bis zu einem gewissen Betrag sogar ohne Sicherheitsabfrage wie etwa der Karten Pin. Das hat sich mit der Einführung von ApplePay, GooglePay und Co. doch schon ganz schön verbessert.
Die hinterlegten Karten, beispielsweise auf dem iPhone und der Apple Watch sind quasi nur mit entsperrtem Gerät zu nutzen. Also via Code, FaceID oder Fingerabdruckscanner. Vorausgesetzt, man hat diese auf seinen Geräten nicht deaktiviert. Aber so dumm wird hoffentlich Niemand sein.
Fakto fühle ich mich mit dem kontaktlosen Bezahlen über ein Smartfon oder Smartwatch erheblich besser in Punkto Sicherheit gegenüber den normalen Plastikkarten.
Logisch. Immer gibt es ein Restrisiko. Das hast aber auch beim Bargeld. Oder?
Kann mich gut dran erinnern, wo mein damaliger Nachbar nach Hause kam und er feststellen musste, dass man ihm seine Geldbörse in der S-Bahn hier in Berlin (wahrscheinlich mit einer Rasierklinge) aus der Jackentasche sauber rausgeschnitten hatte.
Und so auch viele weitere Möglichkeiten, dass dein Bargeld mal entwendet werden kann.
Jo. Kann Dir auch mit den kleinen elektronischen Begleitern passieren, dass diese mal „gezuppt“ werden.
Aber diese sind dann für den Bezahlvorgang gesperrt. Auch für Kleinstsummen.

Mit Bargeld unterwegs
Vorab einen unrunden Betrag am Bankautomaten abgeholt um wenigstens einen Zehner und einen Zwanziger zu haben.
Also z.B. 180 Euro. Drei Fünfziger, ein Zwanziger und ein Zehner.
(manchmal vergesse ich das aber auch und wähle einen vorgegebenen Betrag)
Ab in die nächste Bäckerei. „Sechs Brötchen bitte“. Beim Bezahlen: „Haben Sie es nicht kleiner?!“. Den Zehner rausgeholt: „Haben sie es vielleicht passend?“
Beim Bäcker mit den kleinen Beträgen… OK!
Nur zieht sich das Ganze weiter durch fasst alle Einzelhandelsketten, etc. Nervt!

Zu Dritt im Restaurant
50/60 Euro ist ja minimum üblich. Vorab noch für über 100 Euro im Supermarkt eingekauft. Dann noch Tanken. Wird wieder knapp mit dem Bargeld über das Wochenende zu kommen.
Machst also Kartenzahlung. Dort wo es möglich ist (oder per Smatfon/Smartwatch).
Manchmal will man einfach nur spontan noch in einer Wirtschaft unterwegs einkehren.
Misst nur noch 50 Euro im Portmonaise.
„Kartenzahlung nicht erwünscht“ oder „Wir nehmen nur Bargeld“.
OK. Also doch wieder die BoWu an der Tanke. 🙈 😅

Auch schon erlebt
Elektronische Zahlung im Supermarkt und ich möchte mir noch 200 Euro an der Kasse auszahlen lassen.
Kassiererin: „Ich habe noch nicht genug eingenommen“.
Geil! Wo ist denn jetzt wieder der nächste Geldautomat?
Die App führt mich in ein Dorf.
Da, wo es eigentlich einen Geldautomaten geben sollte ist jetzt eine Rettungswache.
Stehst wieder da…

Unterwegs mit dem Rad
Ich möchte auf den Radtouren so wenig wie möglich Zeug mit mir rumschleppen. Auch eine Geldbörse voll mit Hartgeld nervt mich (nicht nur beim Radfahren!). Meist packe ich mir in die Handyhülle ein paar Scheine für unterwegs rein. Doch wenn es dann beim Bezahlen Wechselgeld gibt, dann habe ich wieder ein kleines Taschenproblem.

Nun gut.

Ich möchte einfach die Wahl haben, welche Form des Bezahlens ich bevorzuge.

Also „die Wahl haben zu können“ ist eigentlich die Lösung.
Und nicht die „Abschaffung des Bargelds“ oder das „verteufeln von kontaktlosem/elektronischem Bezahlen“

Klar. Wer sein Geschäftsmodel auf Schwarzgeld ausgelegt hat, wird sich mit Händen und Füßen gegen die elektronischen Bezahlsysteme wehren.
Und auch das Argument „elektronische Bezahlsysteme kosten Gebühren“ ist inzwischen überholt!
Bleibt noch das Datenschutz Argument.
Jo. Ist Ernst zu nehmen!
Entkräftet sich jedoch wieder mit „die Wahl haben zu können“.

Was hat das ganze jetzt mit Radfahren zu tun
Wie weiter oben schon erwähnt, bin ich auf dem Cyclingbike gerne sehr spartanisch unterwegs.
Und gerade auch auf diesen Cyclingtouren ist es für mich richtig von Vorteil, mich unterwegs spontan für einen Zwischenstopp zu entscheiden, bei dem ich wie in meinem Fall mit Apple Pay via Apple Watch bezahlen kann. Sei es an einem Imbiss, einem Restaurant oder wo auch immer.

Für mich steht fest. Bezahlen via Smartwatch oder Smartfon…

…spart Platz, Zeit und schont meine Nerven

…ist sicherer wie Kartenzahlung via NFC Chip

gute Alternative (nicht nur) auf Cyclingtouren

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